Frederike Köhler (1. Kyu Shôtôkan-Karate-Dô / 7. Kyu GGCS)

Seit wann trainierst du schon im Karate-Dojo Hirschberg/Saale e.V.?

Ich trainiere seit Februar 2006 im Verein. Begonnen habe ich im Alter von 6 Jahren.

Warum hast Du gerade bei uns und mit diesem Sport bzw. dieser Kampfkunst angefangen?

Eine damalige Freundin hatte im Verein trainiert und dann bin ich einfach mal mitgegangen und geblieben. Ich bin also durch Freunde zum Verein gekommen. Eine direkte Entscheidung für diesen speziellen Sport gab es damals für mich noch nicht, ich wollte mich einfach bewegen, probierte es aus und es hat Spaß gemacht.

Für was steht unser Verein, Deiner Meinung nach?

Freundschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen und Zwischenmenschlichkeit sind für mich die Schlagworte, welche mir sofort ins Gedächtnis kommen. Außerdem erlernt man Selbstverteidigung und Selbstbeherrschung. Weiterhin kann man mit den Vereinsmitgliedern sehr viel Spaß haben.

Was bedeutet dir die Kampfkunst?

Die Kampfkunst ist für mich mehr als ein Hobby geworden. Das merke ich jetzt, da ich aufgrund des Studiums nicht mehr 3x wöchentlich zu Training kommen kann, immer mehr. Ohne das Training, die Bewegung und das Miteinander im Verein fehlt mir oft etwas. Karate bedeutet für mich, zu lernen mich selbst zu verteidigen und zu kontrollieren. Die Kampfkunst beschäftigt mich immer auch noch nach dem Training in meinem ganzen Leben.

Was war bzw. waren Deine schönsten Erlebnisse im Karate-Dojo Hirschberg/Saale e.V.?

Es gibt für mich viele schöne Erlebnisse, aber das schönste war für mich wohl ein Lehrgang in der Nähe von Hannover bei Professor Dr. Helmut Kogel. Dieser Tag war etwas ganz Besonderes. Es war einfach faszinierend zu sehen, wie viele Menschen gemeinsam trainieren und gemeinsam Spaß an der Kampfkunst haben. Außerdem sind die jährlichen Vereinsfeiern Höhepunkte, weil man außerhalb des Trainings zusammenkommt.

 Was hast Du aus Deiner bisherigen Zeit im Karate-Dojo Hirschberg/Saale e.V. mitgenommen?

Dass ich mehr kann, als ich mir oft zutraue und ich mich auf mich selbst verlassen kann oder es zumindest öfter sollte. Außerdem habe ich gelernt, dass Ehrlichkeit und Vertrauen wichtige Grundsteine des Lebens auch außerhalb des Trainings sind. Weiterhin habe ich Methoden zur Selbstverteidigung gelernt, die mich sicherer auf den Straßen machen.

Welches Ziel verfolgst du im Moment während des Trainings?

Im Training ist für mich das Ziel, immer mein Bestes zu geben. Mein großes Ziel ist derzeit die erste DAN-Prüfung. Als ich mit sechs Jahren begonnen habe, sagte ich mir: „Irgendwann schaffst du den ersten schwarzen Gürtel“ und dieses Ziel blieb über die 14 Jahre immer im Kopf. Und vielleicht schaffe ich es auch irgendwann.

Was wünschst du dir in Zukunft von deinem Training?

Ich wünsche mir, dass es weiterhin so bleibt, wie es ist. Es wäre schön, wenn auch die neuen Vereinsmitglieder diesen Zusammenhalt und diese Freundschaft spüren, so wie ich sie gespürt habe. Außerdem wünsche ich mir, dass mich das Training weiterhin fordert und fördert.

Würdest du unseren Verein an andere weiterempfehlen und warum?

Den Verein würde ich jedem weiterempfehlen, egal wie alt oder jung. Wir sind eine Gemeinschaft und nehmen jeden, der Teil dieser Gemeinschaft sein möchte, gerne auf. Man kann im Training viel lernen und hat Spaß an der Bewegung. Außerdem lernt man hier auch das Gefühl kennen, dass immer jemand für dich da ist.

Das Interview wurde am 16.04.2020 geführt!

6. Kyu (Grüngurt) GGCS seit 30.08.2020